Zwischen Fallen und Wiederaufstehen: Eine wahre Geschichte über Verlust, Liebe und das Weiterleben
Ein einziger Moment kann ein ganzes Leben verändern.
2018 beginnt für mich eine Reise, die ich mir niemals ausgesucht hätte. Ein Sturz auf Gran Canaria scheint zunächst harmlos doch er wird zum Beginn einer langen medizinischen Odyssee. Ich stehe wieder auf und ahne nicht, dass mein altes Leben dort liegen bleibt. Was folgt, sind Jahre voller Operationen, Krankenhausaufenthalte und Entscheidungen, die kein Mensch treffen möchte.
Mehr als hundert Operationen, schere Komplikationen und schließlich zwei Amputationen stellen mein Leben auf den Kopf.
Doch diese Geschichte ist mehr als eine Geschichte über Krankheit und Verlust.
Es ist eine Geschichte über Angst und Zweifel. Über Stärke und Erschöpfung.
Über Liebe, die bleibt, wenn alles andere zerbricht. Es ist die Geschichte einer Mutter, die lernen muss, ihre Kinder loszulassen, obwohl sie selbst Halt braucht. Einer Ehefrau, die sich fragt, ob sie noch dieselbe Frau ist.
Vor allem ist es eine Geschichte über eine Frau die trotz allem nicht aufgehört hat, weiterzugehen.
Ich schreibe über Nächte, in denen ich nicht wusste, ob ich stark genug bin. Über Sehnsucht zum Beispiel nach Malta, wo mein jüngster Sohn lebt und dem großen Bruder dessen Wohnung ich noch nie betreten konnte weil es dort ein Treppenhaus gibt. Über das Gefühl, immer wieder fragen zu müssen: Hast du Zeit ? Kannst du mich fahren ? Und über den Kampf um Würde zwischen Formularen und Anträgen.
Aber ich schreibe auch über Liebe. Über Bleiben. Über das kleine Glück im Alltag. Und darüber, wie sich ein Leben neu formen lässt. Manchmal so vorsichtig wie Keramik in meinen Händen. Offen, ehrlich und tief berührt erzähle ich von meinen Weg zwischen Fallen und Wiederaufstehen und davon, wie wichtig die Menschen sind, die uns in den dunkelsten Momenten unseres Lebens halten.
Ein Buch über Mut, Menschlichkeit und die Kraft, immer wieder aufzustehen.
Zwischen Fallen und Wiederaufstehen ist mein ehrlicher Versuch zu zeigen, wie man weiterlebt, wenn nichts mehr selbstverständlich ist.
Und vielleicht, dass es reicht, einfach noch da zu sein.
Du bist noch da und vielleicht ist genau das genug.
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